Valoro
Rechner

Ihre Vergütung richtet sich nach dem Vermögenswert. Ihr Aufwand nicht.

Ob notarielles Nachlassverzeichnis, Verzeichnis bei Amtsantritt oder Auskunft im Mandat: Was der Vorgang einbringt, steht mit dem Vermögenswert fest. Was er kostet, entscheiden die Stunden. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen nach.

500.000 €

Nachlasswert ohne Abzug von Nachlassverbindlichkeiten. Zu- und Abschläge für Erschwernisse oder vereinfachte Fälle sind hier nicht abgebildet.

30 Std.

Ermittlung, Kontoauszüge, Ortstermin, Bewertung, Anlagen.

90 €

Vollkosten der bearbeitenden Person.

Vergleichsgrundlage: Grundbetrag nach den Vergütungsempfehlungen des Deutschen Notarvereins für Nachlassfälle ab dem 01.01.2025.

Der Grundbetrag vergütet das gesamte Amt, nicht nur das Verzeichnis. Die Zeit für das Verzeichnis geht deshalb direkt von der Vergütung für alles Übrige ab.

Vergütung für das Mandat

20.000 €

Sie richtet sich nach dem Vermögenswert. Das Verzeichnis ist einer von mehreren Arbeitsschritten darin.

Anteil der Vergütung, den das Verzeichnis verzehrt

Heute14 %
Mit Valoro3 %

Unterschied je Verzeichnis

+ 2.040 €

26 Stunden weniger Bearbeitungszeit, abzüglich 300 € je Mandat.

Am Pilotprogramm teilnehmen

Unverbindliche Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Alle Beträge netto; Zu- und Abschläge, Auslagen und Umsatzsteuer bleiben unberücksichtigt. Der Zeitaufwand ist Ihre eigene Annahme, der Wert für Valoro ein Erfahrungswert.

Die Vergütung des Testamentsvollstreckers richtet sich nach § 2221 BGB auf eine angemessene Vergütung; die herangezogene Staffel ist eine unverbindliche Empfehlung des Deutschen Notarvereins und gilt nicht, soweit der Erblasser etwas anderes bestimmt hat. Rechtsstand der Gebührentabellen: GNotKG Anlage 2 sowie RVG Anlage 2 in der Fassung des KostRÄG 2025.

Wo die Stunden hingehen

Ein von Hand erstelltes Vermögensverzeichnis zerfällt in fünf Abschnitte. Keiner davon ist schwierig. Zusammen ergeben sie den Aufwand, den der Rechner oben gegen die Vergütung stellt.

  1. 01

    Ermitteln

    Banken anschreiben, berechtigtes Interesse nachweisen, nachfassen, warten. Häufig zehn bis zwanzig Institute je Fall.

  2. 02

    Sichten

    Kontoauszüge über Jahre durchgehen, Auffälligkeiten markieren, Listen für die Anlagen bauen.

  3. 03

    Aufnehmen

    Ortstermin, fotografieren, beschreiben, sortieren. Danach steht die Liste, aber kein einziger Wert.

  4. 04

    Bewerten

    Für jede Position einen Marktwert finden und begründen können. Der Schritt, an dem die meiste Zeit hängen bleibt.

  5. 05

    Zusammenstellen

    Verzeichnis, Anlagen, Verweise, Stichtag, Versicherung. Formal anspruchsvoll, inhaltlich reine Fleißarbeit.

Was sich mit Valoro ändert

Die Erfassung übernimmt die auskunftspflichtige Person selbst, geführt und in verständlicher Sprache. Belege werden ausgelesen statt abgetippt, Kontoauszüge maschinell aufbereitet. Für jede Position recherchiert Valoro einen Marktwert und hinterlegt dazu Quelle, Datum und Stichtag.

Am Ende steht ein vollständiges Verzeichnis als PDF, mit Prüfsumme und Zeitstempel. Was bleibt, ist Ihre fachliche Prüfung. Genau die soll auch bleiben.

Erkennen ist nicht bewerten

Ein Foto zu beschreiben, ist der einfache Teil. Ein beiges Sofa bleibt ein beiges Sofa. Die Frage, die im Streit über das Verzeichnis zählt, ist eine andere: was die Position wert ist und woher diese Zahl stammt.

Valoro führt zu jedem Wert die Fundstelle mit, vorrangig erzielte Auktionsergebnisse, ergänzt um Angebote vergleichbarer Stücke, jeweils mit Quelle und Datum.

Wie Valoro bewertet